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Zuerst gab sie ihm eine Niere, jetzt auch die Hand.


Niki Lauda: Das Hochzeits-Geheimnis mit Langzeitfreundin!


12. 09. 2008 00:00 - WIEN - Lauda hat geheiratet! Der dreifache Meister F1-Champion österreicher Niki Lauda hat heimlich seine langjährige Freundin Birgit Wetzingerovú geheiratet.

Das Ehepaar in der Zeit, in der sie noch verheiratet waren. Sie haben sich im Jahr 2004 kennengelernt.
Autor: isifa

In 30 Jahre jüngere ehemalige Stewardess bei der Fluggesellschaft hat sich für die Liebe ihres Lebens schon vor drei Jahren geopfert. In der Zeit, in der sie sich erst seit 8 Monaten gekannt haben, spendete sie ihm eine Niere. Der Altersunterschied stört die Eheleute nicht. "Es ist mir egal", zuckt mit den Schultern Lauda.
"Wir haben uns gefunden und wir lieben uns. Ohne Birgit würde ich Heute nicht mehr leben ", eine Anspielung auf die Operation im Juni 2005. Schon vor elf Jahren Lauda haben dem Niki eine Nierenentzündung zu spät festgestellt und seine Niere transplantiert. Der Spender war damals sein Bruder Florian. Im Jahr 2005 die gespendete Niere hat aufgehört zu funktionieren und man hat nach einem neuen geeigneten Nierenspender gesucht. "Als klar wurde, dass ich als Spender in Frage komme wurde war mir klar, dass ich Niki meine Niere gebe", sagt Heute die neue Frau Lauda.

Der ehemalige österreichische Formel 1-Fahrer, der im Jahr 1976 fast nach einem schweren Unfall auf dem Nürburgring verbrannt ist und im Gesicht immer noch Spuren von schweren Verbrennungen hat, heiratete zum zweiten Mal. Aus der Ehe mit Marlene kommen seine beiden Söhne Lukas und Mathias. Lauda hat nach Berichten noch einen weiteren unehelichen Sohn Christoph, aber zu seinem Privatleben möchte er sich nicht äußern.
Auch seine zweite Hochzeit, die nur sieben Minuten gedauert hat und es waren als Gäste die engste Freunde und Verwandte, hat nur ganz kurz kommentiert: "Ja, wir haben geheiratet. Aber ich möchte nicht wie Boris Becker sein und meine Privatsphäre in die Öffentlichkeit stellen. Mein Glück will ich beschützen. "
Quelle: Nový Čas, pm, int

http://sport.cas.sk/clanok/88584/niki-lauda-tajna-svadba-s-dlhorocnou-priatelkou.html

 

 

Da diese Rubrik für Stories aus dem Leben bestimmt ist, kann ich nicht umhin, Ihnen  die Geschichte einer Klientin zu erzählen, die zwar  - Gott sei Dank - keine Probleme mit inneren Organen , jedoch mit der Hornhaut hatte und ihre einzige Rettung vor Blindheit die Hornhauttransplantation war.

Mit dieser Frau, nennen wir sie Siegrid, sprach ich bei einem Arbeitstreffen über ihre Probleme, nachdem ich bemerkt hatte, dass sie etwas bedrückte.

Dabei erfuhr ich durch einfühlsame Fragen, dass Siegrid sehr große Angst davor hatte, zu erblinden.

Die Diagnose lautete „Hornhautdystrophie“, die sie von ihrer Mutter geerbt hat. Ihre Mutter hatte genau dieselbe Krankheit und ist während der Transplantation gestorben. Also, Siegrid’s Sorgen, Angst und Ungewissheit über die Zukunft waren  durchaus berechtigt. Ihr Augenarzt sagte. erst  bei Erblindung  wäre eine komplette Transplantation der Hornhaut möglich – jedoch  wäre die Operation mit großen Risken verbunden (Hornhaut kann abgestoßen werden u.s.w.).

Im ersten Moment war ich nicht sicher, ob ich diese Geschichte wirklich hatte hören wollen. Aber dann war mir klar, dass ich Siegrid unbedingt helfen wollte.

Noch an demselben Abend setzte ich mich an den Computer und suchte im Internet nach irgendeiner

Möglichkeit, diesen Plan auszuführen.

Bis heute weiß  ich nicht, ob es einfach so sein sollte, aber es gelang mir, eine Lösung  zu finden und auch zu realisieren. Ich fand Informationen über den Augen-Mikrochirurg Dr. Studeny, der die Hornhauttransplantationen durch die lamelläre Keratoplastik durchführt, so dass nur der beschädigte Teil der Hornhaut transplantiert wird. Bei  Lokalanästhesie kann die Patientin nach der Operation in häusliche Pflege entlassen werden. Das war etwas ganz Neues für Siegrid und auch für mich . Ich erklärte ihr, dass es auch eine andere Möglichkeit gäbe, als nur auf den Sehverlust zu warten. Ich fragte  Siegrid, ob ich Dr. Studeny kontaktieren könnte, um ihn über die Möglichkeit einer Operation usw. zu fragen. Ich erhielt von ihr grünes Licht und noch am gleichenTag schrieb ich Dr. Studený  ein Mail. Die Antwort kam fast sofort, und wir vereinbarten ein persönliches Treffen in Bratislava, in der Augenklinik CMO, in der  Dr. Studeny die Operationen in der Slowakei durchführt.  Er untersuchte Siegrid  sehr genau, erklärte  ihr die Möglichkeiten und Risken . Danach  vereinbarten wir den Termin für die  Operation.

Jetzt hat Siegrid die Operation erfolgreich hinter sich gebracht, und ihre Lebensqualität hat sich um ein Vielfaches verbessert.

Was wollte ich mit dieser kurzen Geschichte sagen?

Gibt es die Möglichkeit , sollte man immer  eine Lösung des jeweiligen Problems suchen. Siegrid hatte Glück, dass sie  nicht auf einen geeigneten Hornhautspender  warten musste und  ohne Probleme operiert werden konnte.Wie toll wäre es, wenn die Dialysepatienten,  die jahrelang auf einen geeigneten Nierenspender warten,  genau so "einfach" operiert werden könnten. Nach dieser persönlichen Erfahrung bin ich noch mehr von der Notwendigkeit der Legalisierung des Verkaufs von Organen auf Grund der klar definierten Regeln und Kontrollsysteme überzeugt .

Vor Siegrid’s  Operation habe ich mich oft gefragt, ob ich nicht eine zu große Verantwortung auf mich genommen habe,  denn ich war der, der das alles in die Wege geleitet hat!  Am schlimmsten war das Gefühl  am Tag der  Operation.  Aber nie werde ich den Moment vergessen, als Siegrid während der  Rückfahrt von Bratislava nach Wien sagte, dass sie viel besser sehen könne . Wir beide waren  glücklich,  dass die Operation  vorbei und vor allem, dass sie erfolgreich war. Und genau für solche Gefühle im Leben lohnt es sich , etwas zu riskieren und für die richtige Sache zu kämpfen.

 

 

Siegrid mit Med. Dr. K. Kornfeld nach der Transplantation

 

 

Siegrid, Med. Dr. K. Kornfeld und Ich /Peter Janiga/